Tierheilpraktiker mit zusätzlicher Fachrichtung Veterinärheilpflanzenkunde

Kombination von zwei staatlich kontrollierten und zugelassenen Fernlehrgängen:
- Tierheilpraktiker, staatl. Zulassungsnummer 753798
- Heilpflanzenkunde, staatl. Zulassungsnummer 764998 sowie
- zusätzliches Studienmaterial für die Veterinär-Heilpflanzenkunde
Fernstudium Tierheilpraktiker mit zusätzlicher Fachrichtung Veterinärheilpflanzenkunde



Lehrgangsziel

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker beim BTB vermittelt umfassende Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie der Haustiere, hauptsächlich von Pferden, Hunden und Katzen sowie über die allgemeine und spezielle Krankheitslehre (Pathologie).
Sie erlernen in Praxis die notwendigen Vorgehensweisen und Untersuchungsmethoden, um Erkrankungen zu diagnostizieren. Dabei helfen Ihnen eingehende Kenntnisse über die Aussagen der Labordiagnostik.
Sie werden vertraut gemacht mit den allgemeingültigen Aussagen über den Ablauf von Infektionen (Allgemeine Infektionslehre) und den spezifischen Ablauf spezieller Infektionserkrankungen (Spezielle Infektionslehre). Darüber hinaus lernen Sie, bei welchen Infektionserkrankungen eine amtsärztliche Meldepflicht besteht.
Zum ordnungsgemäßen Betreiben einer Praxis gehören Kenntnisse über hygienische Maßnahmen und spezielle gesetzliche Grundlagen, die Ihrer therapeutischen Arbeit Grenzen setzen.
In Theorie und Praxis erlernen Sie verschiedene Erste Hilfe – Anwendungen und Sofortmaßnahmen bei Notfällen.
Im Bereich der therapeutischen Anwendungen erhalten Sie praxisrelevante Kenntnisse über die wichtigsten Grundlagen der Naturheilverfahren und der Tierpsychologie.
So werden Sie umfassende Kenntnisse in allen Teilbereichen erwerben, die Sie zum Betreiben einer Tierheilpraktikerpraxis benötigen.
Durch die Kombination der Tierheilpraktiker-Ausbildung mit verschiedenen zusätzlichen Fachrichtungen (z.B. Veterinärhomöopathie, Veterinäreilpflanzenkunde oder Veterinärakupunktur für Pferde bzw. Kleintiere) erhalten Sie darüber hinaus die Möglichkeit, nach Absolvierung der Prüfung direkt in die praktische therapeutische Arbeit einzusteigen.
Sind die grundlegenden Erkenntnisse der Human-Phytotherapie auch beim Tier anwendbar, so gibt es in der Veterinärheilpflanzenkunde doch wichtige Unterschiede:
- rechtliche Rahmenbedingungen (so dürfen beispielsweise Human-Heilpflanzenmittel nur bei Tieren angewendet werden, die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen)
- spezielle, stark abweichende Dosierungen bei Veterinärbehandlungen
- besondere Darreichungsformen in der Veterinärmedizin
- spezifische Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Pflanzenwirkstoffen bei Tieren
Dies alles macht deutlich, dass es bei der phytotherapeutischen Behandlung von ­Tieren zusätzlicher Kenntnisse bedarf. Der Studiengang enthält deshalb über die Ausbildung Phytotherapie hinaus zusätzliche Studienbriefe, die die notwendigen veterinärmedizinischen Spezifikationen vermitteln.



Seminare

4 Wochenendseminare (Pflicht), 4 Sonntagseminare (Teilnahme empfohlen)

ZFU-Zulassung: 753798, 764998
Lehrgangsdauer: 30 Monate
Abschluss: Lehrgangszertifikat

Fernstudium Informationsmaterial

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